Urlaubsblog: Der Flug

Dienstag, 25.07.2017: Gegen 23 Uhr konnte ich schlafen, wurde gegen 01:00 Uhr in der Nacht durch irgendwas geweckt, konnte aber zum Glück relativ schnell wieder einschlafen. Nur 4 Stunden später klingelte der Wecker. Ich schwankte ins Badezimmer, machte mich ausgehfertig (trotz geschlossenen Augen) und versuchte alles was ich von meinem Krempel im Hotelzimmer finden konnte in den Koffer zu werfen. Dann ging es zum Frühstück. Man kann von einem MotelOne halten was man möchte… aber für diesen Preis ist das mehr als ok! Nein, keine Werbung, keine Unterstützung. Einfach nur mein Eindruck. Für ein Doppelzimmer inkl. Frühstück 90 Euro. Ach, natürlich auch der Stellplatz für den PKW fehlt noch. Das waren noch 5 Euro zusätzlich. Das finde ich fair. Sonst kenne ich nur Parkplätze um die 12-20 Euro. Ich saß also beim Frühstück, verspeiste 2 Brötchen und 3 (!!!) Mini-Schoko-Crossaints zu mir. Nach 2 Tassen Kaffee war ich dann auch mal wieder eine Art Mensch. Immer noch zu wenig nach einer kurzen Nacht, aber immerhin. 

Es ging nach knapp 60 Minuten Frühstück und Checkout mit dem PKW zum gebuchten Parkplatz am Flughafen, anschließend mit dem Shuttlebus zum Terminal. Jetzt sitze ich hier am Gate und muss Zeit überbrücken. Der Sicherheitscheck macht mich jedes mal aufs Neue bekloppt. Erstens: alle technische Geräte auspacken und in Plastikschälchen legen. ALLE!!!! Für mich ein zeitaufwendiges Vergnügen. Was noch schlimmer kommt: GÜRTEL! Seit dem ich ein paar kg weniger mit mir herum trage, rutschen mir die Hosen. Alle meine Hosen! „Kauf dir halt eine die dir passt!“ Ja, das ist leichter gesagt als getan. Gefühlt könnte ich alle 14 Tage meinen Kleiderschrank upgraden. Also Gürtel aus, Hände in Rekordgeschwindigkeit an die Hose und ab durch den Scanner. Wunderbar. Der schwierige Moment wurde gemeistert. 😉

Das coole aber zuvor: Rolltreppen ohne Treppen! Also… dieses Personenbeförderungsband, wie es sicherlich in Deutschland heißt. Ich mag diese Dinger und hätte auch gerne 3 Stück für meine Wohnung. Ach was solls… der ganze Boden soll aus diesem Ding bestehen! Ich fuhr einmal hin, einmal zurück. Einfach so. Ja, manchmal bin ich echt irgendwie anders! 😉

Ich sitze in diesem Moment mit meinem 4,30 Euro Kaffee am Gate und tippe diesen Blogbeitrag mit dem iPad Pro 12,9″ und dem neuen Tastatur-Case von LOGI, einigen bekannt noch als Logitech. Über dieses Flittchen, äh… warte… wie… Schnäppchen (!!!) freue ich mich sehr. Ich sah gestern beim Besuch im Apple-Store, dass das originale Tastatur-Case von Apple schlappe 189 oder 179 Euro (auf jeden Fall knapp 200 Steine) kostet. Und dieses Teil von Logi habe ich in meiner ersten Urlaubswoche in einem Media Markt bei Nordhorn geshopped. Normalpreis betrug 139 Euro, ich bekam das Teil aber für 120 Euro und bereue es nicht. Die Tasten lassen sich wunderbar tippen und es liegt auch angenehm auf dem Schoß, sofern kein Tisch in der Nähe ist. Wie beispielsweise jetzt hier am Gate oder in der Bahn (oder im Flieger). 

Vor einem Flug gehen mir die verschiedensten Dinge durch den Kopf. Aber wer jetzt an Flugangst denkt, liegt falsch. Das ist mir alles relativ egal. Die Wahrscheinlichkeit dass mein Flieger abstürzt ist geringer, als einen Autounfall zu haben, oder (was bei mir ein tägliches Risiko ist) im Haushalt zu verunglücken. In dem Moment schießt mir ein Gedanke durch den Kopf. HOFFENTLICH habe ich meine Bluetooth-Kopfhörer aufgeladen! Habe ich meine Powerbank greifbar? Und ist die Kamera mit einem vollen Akku bestückt? Denn diese Woche möchte ich die Aufnahmen von letzter Woche zu einem VLOG (Video) zusammenschneiden und heute aber auch fleißig für den künftigen Vlog-Beitrag filmen. Probleme dieses man nur als Filmemacher hat.

Ich warte jetzt mal noch brav eine knappe Stunde am Gate auf meinen Flieger, hoffe ich bin einer der Ersten an Board, damit ich mein Handgepäck irgendwie verstaut bekomme. Ich melde mich, sofern alles läuft, dann wieder aus Finnland. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.